Die weißen Engel

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Ein Patient sitzt im Wartezimmer einer Arztpraxis und sieht auf dem Fernseher eine Soap. Die Darsteller der Soap sind die Mitarbeiter und der Drehort ist die Praxis selbst. Der Patient sitzt also, während er wartet und die Soap schaut, mitten im Drehort und anschließend wird er von den Darstellern betreut. So entsteht für den Patienten und Betrachter des Films eine Illusion, eine unterhaltsame Dopplung.

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"Die weißen Engel" ist eine Kleinserie von drei Folgen á ca. 5 Minuten. Die Autorenschaft teile ich mir mit Julius Schmitt. Das Konzept war es, eine Persiflage auf das Fernsehformat der Daily Soap zu drehen, allerdings mit Laienschauspielen in deren realem Arbeitsumfeld. Die Wahl fiel auf die Zahnarztpraxis Thilo Richter in Weimar, deren Belegschaft sich geschlossen bereit erklärte, mit uns zusammen zu arbeiten. Die drei entstandenen Folgen wurden als Videoinstallation in der Praxis selbst ausgewertet, sodass die Patienten im Warteraum ihr Arztpersonal in einer fiktiven Serie sehen und der Zahnarztbesuch so zu einem medialen Ereignis wird.

Wir wurden dabei unterstützt von Datenstrudel und Roger Ditter.

 
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